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Hermann Staudinger, Makromoleküle

Hermann Staudinger

Lebensdaten:
1881 Worms -1965 Freiburg
1899: Botanikstudium in Halle Chemiestudium in Darmstadt, München, Halle.
1907: Habilitation in Straßburg
1907: Ruf an die TH Karlsruhe
1912: Ruf an die ETH Zürich
1926: Leitung des Chemischen Laboratoriums der Universität Freiburg
1953: Nobelpreis für Chemie für das Verständnis der Makromoleküle, die u.a. für die Entwicklung der Kunststoffe von Bedeutung sind.

Forschungsschwerpunkte:
Erforschung der makromolekularen Stoffe Aufbau von Kunststoffen

Entdeckung:
1922: Theorie der Makromoleküle

Bedeutung:
Makromolekül = Riesenmolekül mit tausenden von Atomen; z.B. Kautschuk
Ab dieser Größenordnung treten makromolekulare Eigenschaften auf. Synthetische Kunststoffe sind aus Makromolekülen aufgebaut. Diese Erkenntnis begründet die moderne Polymerchemie.
Testsubstanz: Polystyrol
Die Eigenschaften des Werkstoffs werden u.a. vom Molekulargewicht bestimmt.
Staudinger vergleicht die makro-molekulare Chemie mit der Struktur von Gebäuden: "Moleküle sind Bauwerken ähnlich. Sie bestehen aus diversen Materialien. Liegen nur wenige 100 Materialien vor, lassen sich nur kleine Bauwerke gestalten. Wenn jedoch 10.000 oder gar 100.000 Materialien vorliegen, lassen sich Kirchen, Häuser, Fabrikhallen, Schlösser und Paläste bauen."

Fazit:
Die Vielfalt der makromolekularen Konstruktionen ist unendlich.

Anwendung:
Praktische Herstellung neuer Kunststoffe. Aus einfachen chemischen Verbindungen lassen sich ketten- und netzförmige Makromolekular-Strukturen züchten.

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