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Virtuelles Museum

Das virtuelle Kunststoff-Museum

Der Kunststoff-Museums-Verein sammelt nun seit 25 Jahren Objekte rund um das Thema Kunststoffe. Unser Archiv ist inzwischen auf über 14.000 Gegenstände angewachsen: nicht nur Endprodukte, sondern auch Verarbeitungsmaschinen, Materialproben und Demonstrationsobjekte gehören zu unserem Fundus. Dazu haben wir Dokumente und historische Fotografien beispielsweise von Produktionsstätten gesammelt. Damit dürfte das Deutsche Kunststoff-Museum über eine der umfassendsten Sammlungen zum Thema in Deutschland verfügen.

Möglich wurde das nur durch die großzügigen Spenden einzelner Sammler und aufmerksamer Vertreter aus der Industrie, denen wir für ihr Engagement ausdrücklich danken wollen.

Da unsere Schätze jedoch die meiste Zeit in Düsseldorf in unserem Magazin lagern und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, können Sie in unserem virtuellen Museum ein wenig stöbern.

Alte Schätze warten auf ihre Entdeckung!

Modeschmuck mit Elementen aus Metall und Kaseinkunststoff war in der Zeit zwischen den Weltkriegen sehr beliebt.

Bevor vor gut hundert Jahren mit den Phenolharzen das Zeitalter der modernen - also vollsynthetischen - Kunststoffe begann, gab es plastische Massen aus verschiedenen Naturstoffen auf Basis pflanzlicher oder tierischer Ausgangsstoffe. Zu den ältesten dieser Stoffe gehört das Kunsthorn auf Basis von Milcheiweiß. Das Rezept für Kaseinkunststoff aus Magerkäse ist aus dem 16. Jahrhundert überliefert. Deshalb beginnt unsere Sammlung schon mit Stücken aus dem 19. Jahrhundert, denn auch die Vorgeschichte unseres eigentlichen Kerninteresses möchten wir dokumentieren.

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten an, unseren Bestand zu durchsuchen: nach Anwendungsgebieten - hier gibt es noch eine Unterkategorie zur Eingrenzung der Suche -, nach verwendeten Werkstoffen und/oder nach einem Zeitraum.

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Das wahrscheinlich älteste Stück in der Sammlung: ein Handspiegel aus Schellack, Großbritannien um 1855

Die Datenbank des Kunststoff-Museums-Vereins als "Work in Progress" ist natürlich nicht perfekt. Bei den meisten Endprodukten, vor allem wenn Sie aus der Frühzeit stammen, kann man oft nur anhand der Formensprache, der Anwendung oder einfach durch den Vergleich mit anderen Objekten etwas zur Herkunft oder der Datierung sagen. Angaben aus der Literatur sind oft auch sehr dürftig. Die Erforschung der Kunst- und Kulturgeschichte ist noch ein wenig bearbeitetes Feld.

Ähnlich verhält es sich mit den Angaben zu Materialien. Da die zerstörungsfreie Analyse jedes Gegenstandes zeitlich und von den uns zur Verfügung stehenden Mitteln her nicht zu leisten ist, müssen wir auch hier nach Wahrscheinlichkeit vorgehen.

Kleine Ausflüge in die Vergangenheit

Da es heute wahrscheinlich kaum noch einen Bereich des Alltags gibt, in dem keine Kunststoffe vorkommen, bieten unsere Exponate natürlich auch immer wieder Möglichkeiten zu kleinen Streifzügen durch die Kulturgeschichte: die einen werden nostalgisch und fühlen sich an ihre Kindheit erinnert. Für andere ist das Ganze ein manchmal etwa exotischer Ausflug in eine längst vergangene und vergessene Zeit.

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